Radfahrer leben gefährlich

9 05 2008

Heute Mittag wäre ich als Radler mal wieder fast bei einem typischen Abbiegeunfall unter die Räder gekommen.
Blick in die Spiegel, Schulterblick des Kfz-Führers - Fehlanzeige.

Auf dem Rückweg von der Spätschicht wurde ich dann durch einen Autofahrer durch extrem nahes Vorbeifahren genötigt.

Nach Verfolgung meinerseits konnte ich die Autofahrerin und Ihren Beifahrer stellen.
Ein Aufmerksam machen, das dieses Vorbeifahren etwas zu nahe war, und die Nachfrage weshalb, ließ verlauten, daß sich die Autofahrerin sehr selbstsicher war das ich hätte den etwa 60 cm breiten Weg neben der Fahrbahn, entgegen der Fahrtrichtung hätte benutzen müssen.

Ich weiß nicht ob meine Aufklärung, daß die Benutzungspflicht seit der Novelle der Straßenverkehrsordnung von 1998 nur noch dann gegeben ist, wenn der Radweg durch ein blaues Schild (Zeichen 237, 240, 241) gekennzeichnet ist, angekommen war, aber
wo dieses Schild fehlt, darf auch bei vorhandenem Radweg die Fahrbahn benutzt werden (sogenannte “andere Radwege” mit freiwilliger Benutzung gem. § 2, Abs. 4, Satz 3 StVO).
Nebenbei erwähnt: Hupen und nahes Vorbeifahren sind Nötigung.

Ich verblieb mit Hinweis auf den Rechtsweg und merkte noch an, das daß Parken an Kreuzungen nur in 5 Meter Entfernung vom Scheitelpunkt erlaubt sei und entfernte mich mit “schönem Gruß”, dem lauten Vorlesen des Kfz-Kennzeichens und lautem Gelächter.




Endergebnis des Bürgerentscheides: Keine Musikhalle!

27 04 2008

“Das Ding ist durch”, tönt es heute schon am frühen Abend im Rathaus, denn eine überwältigende Mehrheit hat sich GEGEN die Musikhalle beim heutigen Bürgerentscheid, entschlossen.

Vorläufiges Endergebnis - 101 von 101 Stimmbezirken

Für JA (Gegen die Musikhalle) stimmten 70,87 %

Für NEIN (Für die Musikhalle) stimmten 29,13 %

Abstimmungsberechtigte: 220.477
Abstimmungsbeteiligung: 45,06%

Die notwendige Mindeststimmenzahl (44.096 Stimmen) wurde erreicht.
Höchster Stimmenwert: 70.281
Stimmen (für Ja)

Die Bürger haben Ihrer Stimme Ausdruck verliehen.
Das verdient Respekt.

Die Hallenbefürworter sind stinksauer, aber ich denke so ein klares Ergebnis sollte auch zu denken geben.




JA (X)

27 04 2008

Heute Abend ab 18:15 werden die ersten Wahlergebnisse des Bürgerentscheides - Für oder Gegen die Musikhalle - erwartet.

Bei meinem Spaziergang durch Münster heute, habe ich gesehen das einige Münsteraner abstimmen gegangen waren.
Manche konnte nicht so lange warten und haben Ihr Kreuz schon auf den Bürgersteigen Münsters gemacht, wie meine kleine Bilderserie zeigt.

Auf dem Alten Steinweg:
Bürgerentscheid Musikhalle

An der Lambertikirche:

Bürgerentscheid Musikhalle

Und an der Promenade:
Bürgerentscheid Musikhalle




Münster Mobilfunk Hauptstadt?

2 04 2008

Da hat die WN mit Ihrem Artikel schon recht!

Mutiert Münster wirklich zur Stadt der Mobilfunk Anbieter oder sieht es in anderen Städten ähnlich aus?

Gerade erst hat sich das Ladenlokal der ehemaligen Bäckerei Krimphove von der Salzstraße verabschiedet, um dem Mobilfunk-Anbieter Phone House Platz zu machen, da meldet sich Vodafone mit einer neu geplanten Filialeröffnung in der Innenstadt.

Glaubt man der WN so steigt damit die Zahl der Handy-Anbieter in der Innenstadt auf 16 !

Muß das wirklich sein?
Die Kaufleutschaft vom Prinzipalmarkt hat sich schon negativ geäussert.
Man betrachtet die Handy und Mobilfunkgeschäfte in der Innenstadt als „austauschbare 08/15-Läden, die nicht das Stadtbild prägen“.

Das empfinde ich auch, außerdem wird so Verkaufsfläche für interessantere Produkte belegt.

Prepaidkarten kann man an jeder Straßenecke in Automaten oder Schreibwarengeschäften kaufen. An den meisten EC-Automaten bekommt man die Pins auch schon, also sehe ich dafür keinen Bedarf 16 Filialen für Mobilfunkanbieter in der Stadt zu betreiben.

Eine richtige Fachberatung bekommt man in diese Geschäften leider auch nicht - die Priorität liegt auf Verkauf und da wird dem Kunden erzählt was er hören möchte, nicht was fachlich sinnvoll wäre.
Somit fällt ein weiteres Argument weg.

Reparaturservice gibt es in den meisten Geschäften auch nicht - die Geräte werden eingeschickt.

Und als letztes Gegenargument kann man noch erwähnen das man bei Vertragsabschlüssen oder Verlängerungen über die Webseiten der Anbieter meist noch günstiger oder mit Gratis SMS Paketen, o.ä. wegkommt.

Mir fällt also kein Grund ein, mehr als einmal in zwei Jahren in slch ein Geschäft zu gehen.
Ich sagte ein Geschäft - und in der Innenstadt sind bald 16…..




Jetzt wird es ernst

1 04 2008

Demnächst flattern in die Briefkästen von rund 220.000 Whlberechtigten Haushalten die
Stimmzettel  für den Bürgerentscheid zur Musikhalle.

Meine Meinung steht schon lange fest und ich hoffe ernsthaft das die Mehrheit der Münsteraner genau wie ich denkt, das so eine Musikhalle in Münster von der Stadt nicht finanzierbar ist.

Auch den Plan der Befürworter, rund 100 Eintrittskarten für einen Ermässigten Preis anzubieten um auch finanzschwachen Münsteranern den Eintritt zu Veranstaltungen bezahlbar zu machen kann man meiner Meinung nach getrost in den Wind schlagen.

Bei Buspreisen von 2 Euro pro Fahrt in Münster ganz zu schweigen wie diese Menschen dann die gleichteure Anreise bezahlen sollen.

Bis zum Samstag, den 5. April sollten alle Abstimmungsberechtigen einen Wahlzettel per Post bekommen haben.
Ein Infoblatt wird noch einmal genau den Sachverhalt erklären.

Damit Ihr euch jetzt schon überlegen könnt, wie Ihr am 27. April beim Bürgerentscheid  abstimmt, hier schon einmal die Frage die Ihr mit JA oder NEIN abstimmen könnt:

“Soll der Ratsbeschluss vom 24.10.2007 zur Finanzierung einer ‘Kultur- und Kongresshalle’ aufgehoben werden und die Stadt Münster kein Geld für den Bau und Betrieb einer ‘Kultur- und Kongresshalle’ auf dem Hindenburgplatz ausgeben?”

Wenn es nach mir ginge, sollte die Antwort “JA” lauten.

Stimmt man mit JA, ist man gegen den Bau und die Finanzierung der Halle durch die Stadt.

Stimmt man mit NEIN, ist man für den Bau und die Finanzierung der Halle durch die Stadt.